Am Karfreitag wurde die nordgriechische Metropole zum Schauplatz eines hochkarätigen Tanzturniers, bei dem sich 21 starke Paare in den Standardtänzen miteinander maßen. Mitten im internationalen Teilnehmerfeld zeigten Harald und Susanne Suk beim WDSF SEN III Standard eine beeindruckende Leistung und verpasste das Finale denkbar knapp – um lediglich ein einziges Mark.
Trotz dieser hauchdünnen Entscheidung überwog am Ende die Zufriedenheit: Mit dem 7. Platz bewiesen die beiden eindrucksvoll ihre Klasse und Konstanz auf internationalem Parkett.
Doch die Reise nach Griechenland stand nicht nur im Zeichen des Tanzsports. Abseits des Turniers nutzten Harald und Susanne die Gelegenheit, tief in die faszinierende Geschichte des Landes einzutauchen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der antiken Stätte von Pella, einst Hauptstadt des makedonischen Reiches. Dort erkundeten sie unter anderem die Überreste der Tempelanlagen, die Dionysos und Helena gewidmet sind, und tauchten in die Welt der griechischen Mythologie ein.
Ebenso eindrucksvoll zeigte sich der Besuch der Königsgräber von Philipp II., dem Vater Alexanders des Großen, sowie seines Enkels Alexander IV. Die kunstvoll gestalteten Grabstätten zeugen bis heute von der einstigen Macht und kulturellen Blüte Makedoniens.
So wurde die Reise zu weit mehr als einem sportlichen Wettkampf: Sie verband auf einzigartige Weise die Leidenschaft für den Tanz mit der Faszination für Geschichte. Eine Symbiose, die unser Paar nicht nur sportlich bereicherte, sondern auch kulturell inspirierte – und die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
